Hovawarte von der Poloniusburg
Hovawarte von der Poloniusburg

Die Elf...

30.05.11

 

3.51h Hündin blond 490g
4.25h Hündin schwarzmarken 370g
5.33h Rüde blond 430g
5.46h Rüde schwarz 440g
6.10h Hündin schwarzmarken 530g
6.46h Rüde schwarz 500g
8.12h Hündin blond 560g
8.38h Rüde blond 450g
10.20h Rüde schwarz 570g
11.13h Rüde schwarz 510g
12.47h Hündin blond 410g

 

 

Müde bin ich, aber alles ameine!!!.

2.Tag die Elf stellen sich vor

3. Tag 02.06.: Heute erfolgreiche Wurfabnahme!

Heute war der erste spannende Tag. Zum einen hatten wir Besuch von Oma Anouk vom Bairischen Blues und von Tante Franzi. Natürlich wurde geschaut und geschnuppert, aber nicht zu nah!

Wichtiger war heute natürlich die Wurfabnahme durch die Zuchtwarte Heike und Christine vom RZV. Alle Welpen wurde gedreht und gewendet. Alles wurde genau dokumentiert und am Ende gab es zum Glück nichts auszusetzten. Laut Heike und Christine ein richtig "langweiliger Wurf" - weil es gar keinen einzigen weißen Fleck gab.
Wir waren alle super zufrieden mit unseren Kleinen und ihrer Mutter Chilli.

An dieser Stelle herzlichen Dank für die kompetente und spaßige Wurfabnahme an Heike, Christine und den Schreiber Bernd.

Maniküre und Gewichtskontrolle

Wir haben heute den 4.06.11. Chilli verlässt jetzt schon öfters ihre Wurfkiste , wenn auch immer ein Ohr bei den Welpen bleibt.
Unsere Spaziergänge erreichen jetzt schon eine Umrundung unseres Haushügels, dann wird die Sehnsucht nach den Zwergen zu groß und wir müssen wieder nach Hause. Die mehrmaligen Säuberungsduschen lässt sie willig über sich ergehen und ist ganz glücklich, wenn sie danach ein sauberes Lager vorfindet, in welchem alle Welpen den Schlaf der Gerechten tätigen - Meistens nicht mehr lange, der nächste Umtrunk ist beschlossene Sache.
Heute morgen war wieder, wie jeden Tag, große Wiegeaktion und gleich darauf haben wir den Kleinen ihre spitzen Nägel gekürzt, um das Gesäuge von Chilli vor Verletzungen zu schützen. Alle Welpen haben bereits seit 2.06.11 ihr Geburtsgewicht überholt und nehmen jeden Tag zwischen 20g und 40g zu, wir sind mit Chillis Milchleistung mehr als zufrieden.
Der kleine schwarze Ari kann schon richtig bellen, während die anderen mehr Gemaunze und Protestgejaule von sich geben. Die Blondies fangen an ihre Nase zu pigmentieren und sind auch nicht mehr so rosarot wie am Anfang. Anulika (sm) ist zwar die Kleinste, aber flink wie ein Wiesel und robbt sich mit Spitzengeschwindigkeiten an Mamas Zitzen. Mit lautem Geschrei erkämft sie sich einen ergiebigen Platz zwischen den anderen im Saufgetummel, lässt sich also von den Schwergewichtern gar nicht unterkriegen.

Der achte Tag, mehr Farbe, mehr Pfunde

 

Die erste Woche haben Mutter und Zwerge gut überstanden. Bemerkenswert ist, wie schnell jetzt alle erwachen, wenn sich die Wärmequelle Mama nähert und schon beginnt der Milchmarathon. In den ersten zwei Wochen befinden sich die Welpen in der sogenannten "neonatalen Entwicklungsphase". Sie können nicht sehen, nicht hören, nehmen aber Erschütterungen zB. auch von lauteren Knallen wahr. Die pendelnde Bewegung des Köpfchens ist angeboren. Es ermöglicht den Welpen einen recht großen Radius abzudecken, in welchem Wärmequellen wie Mama geortet werden, damit sie auch wissen, in welche Richtung sie robben müssen. Leicht lassen sie sich irritieren, wenn meine Hand irgendwo auftaucht , und schon wird eine falsche Richtung angepeilt. Dies bemerken sie aber relativ schnell und zeigen dann ihren Ärger mit lautem Geschrei an. Sie fühlen schon Schmerz, Wärme und Kälte.
Liegen die Welpen immer dicht beieinander suchen sie wohl mehr die Wärme, ist diese zu viel, verstreut sich der Würf meist in der ganzen Wurfkiste. Ihre Hauptbeschäftigungen sind Schlafen,Trinken, Verdauen und Wachsen, aber das mit vollem Einsatz.
Chilli sorgt für eine regelmäßige Verdauung, wenn sie durch Lecken die Motorik von Darm und Blasenmuskulatur stimuliert, später können die Welpen das alleine, bis dahin bilden sich noch sehr viele Nervenverknüpfungen. Ungefähr am elften Tag werden sich dann Augen und Ohren öffnen, wir sind schon sehr gespannt, wann uns die Elf das erste Mal in die Augen blicken. So lange genießen wir diese krabbelnde Bande mit ihren kleinen Wackelschwänzchen und ihrem riesigen Repertoire an Tönen , die sie von sich geben.

 

Aarun -Abi -Akasha
Adi -Abasi - Aik
Anouk - Anulika - Alma
Ari - Chilli - Ayala

Die kleinen Raben - 10.Tag

Wir befinden uns am Anfang der Übergangsphase (2. und 3. Woche), in der sich Augen und Ohren öffnen. Jetzt kommt es zum ersten richtigen Kontakt mit der Umwelt, auch wenn die Zwerge noch nicht richtig sehen können und alles nur sehr schemenhaft für sie erscheint. Doch das kleine Gehirn gibt jetzt Vollgas, viele weitere Verknüpfungen von Nervenbahnen werden angelegt, man kann dieses Tempo von Tag zu Tag mitverfolgen. Ende der zweiten Woche werden die Welpen sehr unternehmungslustig, nehmen die ersten Geräusche wahr und dann ist auch der Kontakt mit den Menschen sehr wichtig. Streicheln Kuscheln, Stimmlagen werden jetzt als positive Erlebnisse gespeichert, also werden wir dann noch mehr mit den Kleinen sprechen. In dieser Zwischenphase werden auch die Versuche, Urin und Kot selbständig abzusetzen weitgehend ausreifen. Chilli hat sich von einer kurzfristigen Blasenentzündung auch gut erholt und behält alle Kinder im Auge. Unsere Spaziergänge erreichen jetzt wieder ca. 20min. aber wir gehen nicht sehr weit vom Haus weg. Alle Fußgänger werden beobachtet, sie könnten sich ja an den Welpen vergreifen, also muss die Tür besonders beobachtet werden. Ansonsten ist sie eine pflichtbewußte Mutter, die sehr stolz ihre Babies präsentiert und bei unseren vielen Menschen im Haus trotz allem eine große Gelassenheit zeigt.

Heute können wir die ersten kleinen Lücken im Sehschlitz erkennen und ebenso stellen wir wieder große motorische Fortschritte fest. Alma läuft schon fast, nur der Kopf ist auf Dauer noch zu schwer. Ari benutzt alles in erreichbarer Nähe als Schnuller, die Füße oder Ohren seiner Geschwister und ich kam so zu einem süßen Miniknutschfleck auf meinem Arm. Ansonsten sehen wir auch, dass einige versuchen, die kleinen Würstchen schon in echter Hundemanier, also im Vierfüßlerstand, mit gekrümmten Rücken, loszuwerden, was meistens von einem angestrengten Brummelton begleitet wird. Immer mehr Köpfchen heben sich, fallen dann aber angestrengt wieder auf die Decke, die Kraft hält einfach noch nicht lange genug an. Unsere Gewichtchen haben sich auch gut entwickelt und werden von Alaya angeführt:
 

 

 

Name Gewicht Zunahme seit Geb.
Ayala H, sm 910g 380g
Abi, R, s 870g 360g
Adi R,s 860g 290g
Aik ,R, s 860g 360g
Anouk H,bl 840g 350g
Aarun R, bl 830g 290g
Alma H, bl 790g 230g
Ari R,s 780g 340g
Akasha H,bl 630g 220g
Anulika H,sm 580g 210g
Abasi R,bl 630g 220g

 

Blonde Jungs und bunte Mädels

Aarun und Abasi
Aarun

Heute stellen wir unsere blonden Kerle und die schwarzmarkenen Mädels vor. Aarun bedeutet " der Erleuchtete, der Bergmensch, der Kämpfer". Ein Kämpfer ist er nicht wirklich, aber er leuchtet mit seinem goldbraunem Farbton immer aus dem Wurf, auch wenn er die Gemütlichkeit liebt, sehr gerne kuschelt und sich auch nicht auf großes Geschrei einlässt. So verschläft er auch mal einen Tag, wenn sich die anderen an der Milchbar tummeln. Seinem Gewicht merkt man das nicht an, denn die ausgelassenen Mahlzeiten werden spätestens am nächsten Tag wieder nachgeholt.

Abasi hingegen bedeutet "Stern". Er hat wohl die helle Farbe von Großmutter Anouk geerbt und erweist ihr so alle Ehre. Zur Zeit hat er noch einen winzigen kleinen schwarzen Fleck am Hinterbein. Abasi ist ein zufriedener liebevoller kleiner Maunzer, krabbelt unverdrossen über seine Geschwister, als würde er die Alpen überqueren und ist immer an der Milchbar anzutreffen und schläft liebend gern auf einem Kinderschoss ein. So hat er sich auch schon Alinas Herz erobert und sorgt auch sonst für witzige Einlagen und brummelnde Kommentare.

Ayala bedeutet "Reh" oder "Hirschkuh" und kommt aus dem Hebräischen. Sie besitzt eine würdevolle Ruhe, konzentriert sich auf Wachsen und Saufen, ist sehr zielstrebig in ihren Auffassungen und lässt sich von keinem der Kerle von der Zapfstelle schupsen. Damit führt sie auch immer noch den Gewichtsmarathon an und hat heute mit Aik und Adi die 1000g - Grenze überschritten.

Abasi
Ayala und Anulika
Ayala

Unser kleines zartes Mädchen heißt Anulika, was bedeutet "Freude und Glück ist mehr". Sie wirkt richtig zart gegen ihre Geschwister, hat aber den Vorteil, dass sie flink und schnell ist. Sie findet immer noch eine Lücke, um unter den Schwergewichtern hindurchzukrabbeln, lässt sich gar nicht unterkriegen und hat einen starken Willen. Sie ist unsere Schöne, mit jetzt schon fast perfekten Marken und lockt den Beschützerinstinkt all unserer Männer hervor.

Anulika

Der erste Blick ins Leben

Abi 14.Tag
Akasha 14.Tag

Sie haben es fast geschafft, die Äuglein schauen noch etwas verschlafen und noch nicht ganz offen in unsere schöne Welt und sogleich sehen unsere Welpen schon fast aus wie richtige Hunde. Abi, das bedeutet "großer Bruder" im Türkischen und "Vater" im Hebräischen. Zu einem großen Bruder hast du dich hochgearbeitet, denn immerhin führst du mittlerweile die großen Kaliber unserer Gewichtstabelle an. Du bist ein kleiner gechillter (laut Lukas) und wartest noch auf deinen Einsatz. Dieses ganze Gekrabbel scheint dir zu langweilig, also ziehst du dich gerne ins Träumeland zurück, natürlich nur, wenn der Bauch voll ist und alle Kraft für die Verdauung herhalten muss. Beim Einschlafen maunzt du dir dein eigenes Schlaflied und lässt dir am liebsten Rücken und Hals kraulen, du bist ein kleiner süßer Schmusebär!

Kleine Akasha, du bist in Indien das Fünfte Element, die Alldurchdringende, und so hast du uns überrascht, als du so ganz ohne Wehen anscheinend alleine aus deiner Mutter als Letzte herausspaziert bist. Alle Wetten der Familie - ob es neun oder zehn Welpen werden sollen - hast du mit einem unauffälligen Schritt ins Leben über den Haufen geschmissen. Auch ein schlechtes Gewissen hatten wir, als wir mit Sektgläsern auf einen vollständigen Wurf anstießen und bemerkten, das du mit deiner leuchtenden Transparenz ja auch noch zu uns gestoßen warst. Wir wünschen dir weiterhin so viel Zartheit und Gefühl für den Raum und das Leben, welche dich umgeben werden, auf das alle Menschen so von dir berührt sein werden.

 

Adi 14.Tag

Adi ist unser starker Held. Während der Geburt hast du für Verstopfung gesorgt, Chilli brauchte so viele Wehen und nichts ging voran. Wir gingen mit ihr in den Garten, um Bewegung in diese statischen Momente zu bringen. Dann kam ein kleiner Aufschrei von deiner Mutter und du bist herausgeplumst. Ich konnt dich mit der Hand auffangen, denn die Nabelschnur war noch nicht gekappt. Heike brachte schnell Tücher auf die Terrasse, um dich und deine Mutter weich zu betten. Deinen Namen erhielst du von unseren Kindern, die einem großen Freund und mittlerweile auch schon fast Familienmitglied, ehren wollten. Adi kommt von Adrian, bedeutet "Der aus Hadrian Kommende" und war auch schon Beiname eines Kaisers "Publius Aelius Adrianus". Du hast das Zeug zu einem stolzen majestätischen und würdevollen Schwarzen und wir wünschen dir, dass du deine Kraft und Schönheit mit viel Bedacht in die Welt trägst.

Alma 14.Tag

Alma ist die große starke Blonde. Sie war die erste, die durch die Kiste lief, weite Strecken ohne umzufallen, sie ist immer vorne, immer dabei, findet sehr zielstrebig ihre Mutter und lässt sich von dem Gewimmel ihrer Geschwister nicht aus der Ruhe bringen. Ihren Namen hat sie von Alina erhalten, die sich zum Zeitpunkt der Geburt auf einer Indienreise befand. Beim Markieren fiel ein kleiner Tropfen genau zwischen deine zwei Augen, obwohl du gar keine Markierung gebraucht hättest, so wurdest du zu unserem Indienmädchen. Alma hingegen ist zurückzuführen auf lateinisch "almus " fruchtbar" und "nährend". Weiterhin findet sich die Bedeutung "Seele", "Geist", und " Verstand" im Spanischen und Portugiesischen. In der Antike war sie die Fruchtbarkeitsgöttin und später hielt dieser Name auch für eine" geistige Nahrung" stand, wie man in dem Namen der Universität Wien "Alma Mater Rudolphina" erkennt. Wir wünschen dir geistige Kraft und Klugheit, nutze deinen Verstand und Charakter in dieser Welt ein festen Stand zu finden , du bist jetzt schon ein charismatisches, sehr selbstbewusstes Köpfchen.

16. Tag: Ari - Anouk - Aik

Ari 16.Tag
Anouk 16.Tag

 

Ari, du bist unser kleiner Heuler. Du steckst die ganze Familie mit deinem Gesang an, alle heulen mit , denn diese Stimme in deinem zarten Alter ist einfach herzzerreißend. Chilli kommt ganz aufgeregt angelaufen, schleckt dir das Bäuchlein, wahrscheinlich aus Sorge, du und wir hätten Bauchweh, denn so viele komische Töne können nichts Gutes bedeuten. Irgendwann sagt sie sich, "Die spinnen ja alle!" und zieht wieder von dannen.
Ari bedeutet auf hebräisch "Löwe", und auf armenisch "Der Tapfere". Ein Löwe kann nicht so schön heulen wie du, aber es hört sich wahnsinnig tapfer an und wir bestätigen hiermit , dass du ein großes Gesangstalent bist. Schau weiter so entschlossen mit deinen gerade geöffneten Augen in dein zukünftiges Leben und lass dich bloß von niemandem irritieren....

Anouk ist unsere Erstgeborene und erhält diesen Namen zu Ehren Chillis Mutter. Anouk bedeutet "Die Feine, die Liebliche" und diesem Namen wirst du mehr als gerecht. Du hast es immer eilig, hebt man dich hoch, ruderst du mit den Füßen, als wenn du gerade deinen Luftfreischwimmer absolvierst. Du bist eine geschmeidige, nette und immer gut gelaunte Seele, kuschelst mit allen, die in deine Nähe kommen und warst die erste, die mit Abasi anfing zu spielen. Es ist putzig zu sehen, wie ihr euch mit eurem zahnlosen Gebiss an Ohren, Hals und Schwanz packt und eure Beute dann schüttelt wie ein großer Hund, nur bringt es euch doch schnell aus dem Gleichgewicht und endet nicht selten in einem Purzelbaum. Du und Abasi, ihr seid unsere Schalknudeln und sorgt immer für lustige Einlagen...

Aik´s Augen waren die ersten, die voll in die unseren schauten. Er ist einer der souveränen Starken mit seinem Bruder Adi im Gleichzug auf dritter Stelle in der Gewichtstabelle, die nach wie vor von Ayala und Adi angeführt wird. Aik ist begehrtes Kuschelobjekt, da er schon so griffig und kompakt in der Hand liegt, liebend gerne das Plätzchen neben unserem Hals auf der Schulter aufsucht und dort voller Genuß alle mögllchen Graulereien und Massagen über sich ergehen lässt. Es ist soo schön seine schnaufende Nase im Ohr zu haben und dieses samtige Fell am Hals zu spüren. Er schreit nicht wirklich nach seinen Geschwistern, ist mit unserer Zuneigung voll zufrieden und ruht in seiner Kraft. Aik heißt "mächtiger unbesiegbarer Feldherr" und dieser Name war Wunsch unserer Buben. Auch ihm wünschen wir, dass er seine Kraft mit Bedacht einsetzt und sie nie wirklich beweisen muss.

 

Aik 16.Tag

Große Kinder - kleine Kinder 20.Tag

Die Mondfinsternis hat uns eine lange Nacht beschert, zumal wir warten mußten, bis der Mond über der Kampenwand aufging, aber es hat sich gelohnt. Unsere Welpen haben allerdings alles verschlafen, denn spätestens um 22:00h ist Träumeland angesagt und dann rührt sich bis ca. 2:30 nichts mehr. Chilli geht mit uns schlafen, aber hört sie den richtigen Schrei ihrer Kinder, tapert sie leicht verschlafen nach unten und kommt ihren Mutterpflichten nach.
In den letzten zwei Tagen hat sich viel getan, die Krallen sind jetzt richtig spitz und hart, so dass auch ein Kürzen nicht mehr wirklich hilft, sie graben sich mit neu gewonnener Kraft in Chillis Zitzen und unsere Arme. Noch ist Chilli tapfer, geht regelmäßig zum Stillen in die Kiste und hat bisher -ein Glück- auch noch keine Entzündung im Gesäuge gehabt. Zudem waren gestern die Zahnreihen schon zu tasten, und heute luken die kleinen spitzen Dinger schon richtig aus dem Zahnfleisch. Die motorische Entwicklung kann man stündlich beobachten. Der eine sitzt schon richtig, der andere hält stolz sein Köpfchen im Liegen und es plumst auch gar nicht mehr runter. Die Geschwister werden jetzt an Ohren, Schnauzen, Füßen usw. geknappelt und gezogen und das Laufen geht schon fast in ein Rennen über. Chillis Kuddebett ist auch kein Zwischenlager mehr, wenn ich die Kiste mit neuen Decken bestücke, alle Zwerge reißen aus, schimpfen und schreien, dass Mama sie ja nicht vergißt. Wenn Chilli an der Kiste nur vorbeiläuft, sind alle ratzfatz wach und rennen in ihre Richtung. Sie hat sich eine neue Strategie einfallen lassen. Wenn sie die Kiste zum Stillen betritt, wartet sie in einer Ecke, bis alle da sind. Dann geht sie in eine andere, um sich richtig hinlegen zu können, was bei dem verteilten Gewusel in der Kiste sonst gar nicht mehr möglich wäre. Morgen steht unsere erste Wurmkur an und am Wochenende, wenn keiner mit der Verdauung rummäkelt, gibt es das erste Hackfleisch.
Die letzten Fotos sind im Garten entstanden, ein Sack Flöhe, der den Rasen erkundet.....

Erste Raubtierfütterung

Abasi und Aarun

Unsere Zwerge werden flügge, verlassen jetzt immer öfter ihre Wurfkiste, allen voran Adi, der sich auch gerne mal alleine auf den Weg macht, wenn alle anderen noch schlafen. Chillis Kuddebett vor der Kiste wird liebend gern als neuer Schlafplatz angenommen. Dort finden kleine Kämpfe mit der Decke oder Geschwistern statt, die Kante wird bevorzugt als Kopfstütze hergenommen und überhaupt ist es da gemütlich. Die gestrige Wurmkur wurde von Mutter und Kindern gut vertragen und der heutige Besuch durfte die erste Hackfleischfütterung durchführen. Nachdem die Wurmkur alles andere als lecker war, und wir alle Sorten von Iiiigitttigitt- Grimassen, sowie verzweifeltes Schütteln vorgesetzt bekamen, war das heutige Mahl mehr als genehm. Die erste Kostprobe wurde noch bedächtig aufgenommen, doch dann standen alle mit den Füßen im Teller und der brauchte dann fast keine Spülmaschine mehr. So haben wir diesen trübsinnigen, verregneten Tag mit sehr, sehr lieben Leuten verbracht.
Unser Welpengarten nimmt langsam auch Formen an, die Zäune sind zum großen Teil schon gezogen und die Spielzeugwerkstatt ist mit neuem Material gefüllt - jetzt brauchen wir nur noch ein wenig Sonne, funktionierendes Werkzeug und den Tatendrang unserer Handwerkersleute.

 

Die Vierte Woche beginnt...

Die vierte Woche beginnt und unsere Hundekinder haben fast das gesamte Wohnzimmer erkundet. Unsere Flitzer sind Ari, Adi und Abi. Sie rennen unterm Tisch durch, wursteln sich in alle Ecken hinein, klettern auf das Wackelkissen, kämpfen mit den Decken und machen ihre ersten übermütigen Bocksprünge. An der Milchschüssel waren sie die besten Fresser, während Akasha und Aarun immer noch Mamas Milchbar bevorzugen. In Einem sind sie sich aber nach wie vor alle einig, Hackfleisch ist super klasse. Wir bemerken auch, dass sie uns besser sehen können, sie fangen an uns zu fixieren, denken nach und plötzlich laufen sie auf uns zu. Wir werden schwanzwackelnd von ihnen abgeschleckt, es gibt schon richtige kleine Hundeküsschen und ganz plötzlich ergreift sie dann die Müdigkeit, alle suchen sich ein kuschliges Plätzchen und versinken in einen zufriedenen Schlaf. Ebenso können wir beobachten, dass einige versuchen sich zu putzen, besonders nach dem Milchbad, wenn alle Füße und Schnäuzchen pappen und kleben, dann wird auch mal der Nachbar geputzt und wenn gerade keiner da ist, nimmt man eben mit dem eigenen Klebzeug vorlieb. Wir haben viel Besuch, was an allen nicht spurlos vorrüber geht, vor allem Chilli ist danach immer ziemlich müde, denn sie muss ja ständig alles im Auge behalten. So hat der ständig eifrige Adi heute seinen ersten Anschiss von Chilli kassiert, weil er einfach immer noch auf Achse ist, wenn die anderen schon tief und fest schlafen - war nichts mit der Sonderration an der Milchbar.... Auf jeden Fall eine turbulente Zeit, die uns allen viel Spaß bringt und uns abends in einen tiefen Schlaf fallen lässt.

Der Ernst des Lebens beginnt

Harte Zeiten brechen an, denn Chilli erzieht seit drei Tagen ihre Kinder mit ziemlich lauter und unfreundlicher Stimme. Wenn sie schläft, will sie ihre Bälger in sicherer Entfernung, doch leider schleicht sich immer wieder ein heimlicher Säufer an und wird nach mehrmaligem Knurren mit harschem Ton verwiesen. Meistens sind es die starken Jungs, ab und zu auch Anouk oder Akasha. Auf jeden Fall verziehen sie sich ziemlich beleidigt im Schleichgang zu ihren Geschwistern und können gar nicht verstehen, warum Mama ihre Ruhe haben will. Die Futterschüssel mit Welpenmilch und Flocken wird mittlerweile fleißig frequentiert und auch die neu aufgestellten Wassernäpfe finden regelmäßige Abnehmer, was mir jetzt schon kleine Seen und keine Pfützchen mehr beschert.
Auch die Geschäftchen haben bald ihr "chen " nicht mehr verdient, werden aber zunehmend außerhalb der Wurfkiste und der Schlafplätze verrichtet, Ausnahmen bestätigen hier allerdings noch oft die Regel. Morgens finden sich nicht mehr alle in der Wurfkiste, die zwei Bretter sind nicht wirklich eine Barriere. Der Bewegungsradius der Zwerge vergrößert sich jeden Tag um einige Zentimeter, ich bin schon gespannt, wann der erste in der Küche erscheint oder die Terrasse erkundet. Zum Schlafen treffen sich fast alle wieder in oder um die Kiste, Aarun und Akasha wickeln sich zur Zeit gerne in meine Gardinen und Aik hat heute den Teppich an der Couch entdeckt. Ayala fährt Karussel, mit drei Beinen auf der Scheibe und das vierte musste anschubsen, sah wirklich profimäßig aus!!! So geht heute ein warmer Tag zu Ende, Gewitter rollen an und wir ziehen schnell noch mal in den Garten um neue Fotos zu machen.....

 

 

 

Expedition auf den Welpenspielplatz

Wir befinden uns immer noch in der vierten Woche. Anulika hat heute die Küche entdeckt und wollte beim Wischen helfen, Adi hält immer öfter sein Schläfchen auf unserem einzigen Teppich und kämpft mit Begeisterung mit den Fransen. Abasi und Anouk wollten beim Bau der neuen Welpenschaukel und der Wippe gute Ratschläge geben, während Adi und Aik sich als freiwillige Tester zur Verfügung stellten. Der Garten ist eingezäunt, aber der Instinkt sagt den Kleinen, dass alles noch viel zu weit weg von der Wurfkiste ist, nur unsere Frontkämpfer Adi, Aik, Abi, Anouk und Abasi wagen sich wenigstens bis zu den ersten Blumentöpfen. Anulika, die in den letzten Tagen immer fürchterlich schimpfte, wenn sie nicht mehr weiter wußte, haben wir einfach auf das Wackelkissen gesetzt, was sie mit lauter Empörung kritisierte, aber auf einmal wagte sie sich doch alleine hinunter, war megastolz, dass sie es ganz alleine geschafft hatte und ist jetzt wesentlich mutiger unterwegs. Ari und Abi zeigen sich schon ganz gefährlich beim Spielen mit ihren Geschwistern, durch ganz lautes Knurren und sind auch kaum zu bremsen, wenn Mama sich zum Stillen anbietet. Wir mussten eine neue Strategie einführen, da jetzt 11 Welpen einfach zu viel auf einmal sind. Also darf immer nur die eine Hälfte zum Säugen, die anderen werden dann so nach und nach eingewechselt, weil Chilli sonst ihre Dienste verweigert, da einfach zu wenig Platz für so viele Welpen am Gesäuge ist.
Heute hatten wir vier Mädchen zu Besuch, die unsere blonden Mädels Alma, Akasha und Anouk nieder kuschelten und ich beneide ihre Mutter nicht um die anstehenden Diskussionen, ob ein Hund ins Haus kommt oder nicht. Der Spruch des Tages war: "Die Blonden sind alle Mädels!", was ich dann berichtigen musste, dass es auch blonde Jungs gibt. Jetzt warten wir auf besseres Wetter, damit wir unseren Welpenspielplatz, der seit heute eine Gitterbegrenzung im Wohnzimmer hat, in den Garten ausweiten können, denn die Zwerge beanspruchen jetzt immer mehr Platz. Chilli kann sich jetzt zurückziehen, ohne dass sie von den kleinen Vampieren verfolgt wird und kann somit auch selbst entscheiden, wann sie ihre Nähe wünscht. Seit gestern reagieren unsere Kleinen auf den Ruf "Matze, Matze, Matze", der alle an die Futterschüssel lockt. Und es ist faszinierend, wie alle aus dem Tiefschlaf hochschießen, um bloß nichts zu verpassen. Diesen Ruf haben wir von Chillis Zuchtmutter Heike übernommen, weil er damals schon Chilli und ihre Geschwister an die Futterstelle lockte. Wir waren begeistert, in welchem Tempo plötzlich alle Welpen die Richtung der rufenden Stimme aufnahmen, Spiel und tiefste Träume waren sofort zweitrangig.

Nur die Harten schlafen im Garten...

Cento vom Bairischen Blues

Wir sind im Verzug mit unserer Aktualisierung, aber das lag an den vielen netten Besuchern in den letzten Tagen. Kleine Abenteuer haben wir erlebt, natürlich wieder mal mit Adi. Dienstag, 28.Juni2011  kam Annemarie, um die Verwandschaft ihrer Doosie zu besichtigen. Doosie blieb bei Heike in Vagen, denn Chilli duldet hier außer Franzi und Anouk nur Herrenbesuch. Ich freute mich über einen leckeren Kuchen, die Zwerge über ein neues Spielzeug und Chilli wurde mit Hundeleckereien beglückt. Gegen 15:30h verabschiedeten wir uns, denn meine Kinder mussten von der Schule abgeholt werden. Da kamen auch schon Conni, Ralf und Leon. Leon eigentlich Teufelchen von Husgritt, war Chilli´s erster Lover. Leider war uns die Göttin der Fruchtbarkeit nicht gnädig und außer großer Liebe sollten keine Folgen zu verspüren sein. Aber Leon war sehr entspannt mit unseren Zwergen, auch wenn er fand, dass sie seltsam riechen, so beschloss er, ihnen nicht mehr so viel Aufmerksamkeit zu schenken. Nach diesem langen Tag zählte ich dann um 23:15h alle meine Kekse durch - elf an der Zahl- und ging mit Chilli schlafen. Mein Mann war noch mit Büroarbeit beschäftigt, kam später nach und war sich auch sicher, dass alle Schäfchen am träumen waren. Gegen 2:00h, eigentlich viel zu früh, weckte mich Chilli. Sie wollte allerdings nicht zu ihren Welpen, sondern lief ins untere Stockwerk, und deutete mir, sie möchte in den Garten. Mit lautem Gebell schoss sie hoch in Richtung Terrasse, und ich taperte, immer noch etwas verschlafen hinter ihr her, denn irgendein Welpengejammer war von dort oben zu vernehmen. Hatte mein Mann vielleicht die Terrassentür gekippt? Nein, unser kleiner Abenteurer Adi hatte wohl verpasst, dass alle das kuschlige Lager im Haus gesucht hatten und war wohl in der Wiese ins Träumeland gefallen. Sichtlich erfreut, dass doch noch jemand an ihn denkt, kam er gleich auf mich zugetapst und kuschlte sich gleich in meine Arme. Mir wurde ganz anders, aber ein Glück ist ihm ja nichts passiert. Jetzt halten wir den Eigenbrödler besser im Auge, denn wie ich von Ulla erfahren habe, hatte Max vom Lusenhang, der Opa unserer Welpen, ganz ähnliche Einfälle, die Welt für sich zu gewinnen. Ulla , Flori und Cento kamen am nächsten Tag zu Besuch und haben sich über Adi herzlich amüsiert. Cento (Chillis Bruder), der ja auch schon fleißiger Papa ist, zeigte kein wirkliches Interesse an Nichten und Neffen. Er widmete seine Aufmerksamkeit mehr der Küche und der Speise , wollte erst mal das ganze Haus erkunden und war glücklich, als wir endlich mal einen kleinen Spaziergang ans nächste Bächlein unternahmen. Alles in Allem eine aufregende Zeit, heute ist hier Land unter angesagt und wir genießen auch ein bisschen die Ruhe.
Wir danken allen lieben Besuchern für die vielen leckeren Mitgebringe von Nudeln, Hundekeksen und Co und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Endlich Sommer...

Wir haben den Anfang der 5. Woche erreicht. Alle Kandidaten sind gesund und haben ein Durchschnittsgewicht von 2320g erreicht, die oberen Spitzen liegen bei Adi mit 2670g, das leichteste Gewicht liegt bei 1770g immer noch bei unserer zarten Prinzessin Anulika. Alle anderen tummeln sich irgendwo in der Mitte und sind wohl auf. Heute ist es doch sehr warm draußen und die Welpen sind dementsprechend müde, ziehen sich ins kühle Wohnzimmer zurück und brüten die neusten Rangeleien und Abenteuer aus. Gestern waren Oma Anouk, Tante Franzi und Heike zu Besuch, um die die Verwandschaft zu inspizieren, Franzi vielleicht mehr die Hundenäpfe von Chilli, sie könnte ja wieder einmal was übrig gelassen haben. Die große Enttäuschung wurde gleich mit ein paar Begrüßungsleckereien aufgehoben und der Tag war doch noch gerettet.
Unsere Terrasse wird nur sehr zögernd in Besitz genommen, dafür schläft mittlerweile keiner mehr in der Wurfkiste. Nur Chilli geht noch hinein, um zu säugen und ich habe Mühe, die eine Hälfte der Welpen zurückzuhalten. Sie haben sich zu den reinsten Kletteräffchen entwickelt und lassen mir nicht wirklich Zeit, das dritte Brett einzuschieben. Wenigstens Heike hatte was zum Lachen. Die Spiele der Zwerge erweitern sich jetzt schon auf Stofftiere herumtragen, Geschwister von der Schaukel schubsen und natürlich kräftiges Knabbern am Fell ihrer Geschwister, Streitereien haben wir bis jetzt noch keine....

 

Herrenbesuch und Autoinspektion

Der Herrenbesuch reißt nicht ab, am Freitag um 14.00h kamen Bea, Claudia und unser Welpenvater Hektor, um den Nachwuchs zu begutachten. Auch Hektor, von Chilli immer im Auge behalten, fand, dass Welpen nicht wirklich gut riechen und war die ersten Minuten doch leicht aufgeregt. Nach einer Weile war alles ok, er nahm einen gemütlichen Platz bei Bea ein, beäugte Chilli mit ihrer Schar beim Fressen und beschloss, sich von Ärger mit seiner Ehefrau fernzuhalten. Gegen 15.00h kam Besuch aus Stams. Familie Fleischmann wollte den neuesten Stand von Akasha erfassen und sie waren sichtlich erstaunt über die fortschrittlichen Veränderungen seit ihrem letzten Besuch. Gegen 17:00h trafen dann neue Welpeninteressenten ein - eigentlich sollte es Anulika werden - doch die Entscheidung viel auf Anouk. Sie wird auf eine wunderschöne Alm ins Berchtesgadener Land ziehen und wir beneiden sie schon jetzt um diese wunderschöne Aussicht. Damit sind jetzt vier unserer Mädels fest vergeben. Alma wird eine Nachbarin von Leon, Ralf und Conni im dreißig Kilometer entfernten Affalterbach, und Ayala geht nach München in eine sehr nette Familie, die am Samstag ihre kleine Knutschkugel besuchte. Junes sorgte für die Erweiterung unseres Spielplatzes um einen Catcar und ein Bobbycar, die noch in irgendwelchen unterirdischen Gruften aufzufinden waren. Nicht nur Junes hatte seinen Spaß, nein die Zwerge tapsten alle zur Inspektion heran, während Adi sich bei der Bobbycar-Polizei bewarb und Abi eine Testfahrt mit dem Catcar unternahm. Abasi versuchte das polternde Bobbycar mit rasanter Geschwindigkeit zu verfolgen und wir hatten alle was zu lachen, als der kleine Eisbär alles gab, was in seinen kleinen Beinchen steckte. Ein großes Dankeschön an Ralf, der bei dem vielen Besuch das Kommando in der Küche übernahm und gleich meinen Mann und meinen Schwager noch mit einspannte, so kamen wir dann zum gemütlichen Teil des Abends mit leckerem Abendessen, Hundekino und ausführlichem Geplausche.
Unsere Welpen haben die zweite Wurmkur gut überstanden und heute (Sonntag) war Christine vom RZV da, um eine Zwischenabnahme vorzunehmen. Die Schwänzchen, Gebisse und Nabel wurden nach Anomalien untersucht. Christine befand alles in Ordnung und unsere Matzen führten sich bei den Untersuchungen auch sehr anständig auf.
Ralf, Conni und Leon waren noch kurz zum Verabschieden da, denn der kleine Kurzurlaub ist zu Ende und in Besigheim bei Stuttgart ruft die die Heimat. Leon ließ sich noch von unserer kleinen Anulika verscheuchen, die ganz entschlossen auf den blonden Riesen zustapfte, um ihm mal am Fell zu zupfen, wie sie es immer mit Bruder Adi tut, aber leider war er zu schnell außer Sichtweite.
Wir genießen heute die Ruhe nach dem Sturm und schöpfen Kraft für weitere aufregende Zeiten....

 

Die sechste Woche , wir gehen auf Großwildjagd

Wir sind in der sechsten Woche und die Zwerge haben den Garten jetzt fast ganz erobert. Chilli hatte ja gute Vorarbeit geleistet und in meinen Beeten, gut versteckt unter den Sträuchern, ein wahres Muldenlabyrinth angelegt, in dem sich dann auch Heikes Hund (ein Stofftier) wieder fand. Dafür hat Chilli mal wieder die Ratte veschleppt, irgendwie gönnt sie ihren Kindern diese zwei Geschenke von Heike nicht. Wir haben auch unseren Weihnachtselch in den Garten gelassen und er wurde von dem Wolfsrudel erlegt und gnadenlos angenagt. Weitere Lieblingsspiele finden in Julius ausgeschnittenen Kartons statt, ein Zwerg draußen andere drinnen, da kann man durch die Fenster schauen, dem anderen in die Nase zwicken und zur Not auch durchs Fenster flüchten, wenn die nächste Attacke von hinten kommt. Es kommt Bewegung in die kleinen Beißzangen, ab und zu hören wir jetzt auch schon kämpferische Töne, so hat Akasha ihren Nachbarn beim Fressen einfach zu nah empfunden und mal schnell rübergerüffelt. Nur rüffelte Ari gleich zurück und schon hatten die beiden sich in der Wolle. Sie werden doch nicht anfangen ihre Kräfte zu messen?
An unseren Zehen spüren wir diesen Übermut zu genüge, beim Mittagessen sitzen die kleinen Zwicker unterm Tisch und oben schreit immer einer von uns Autsch!! Untem im Garten sind alle am rennen , hoppeln wie Knödel mit dicken Beinchen den Berg hoch und runter, spielen Fangen und ab und zu mischt sich dann auch Chilli ein, legt spielerisch ihren Fang um die kleinen Köpfchen oder knabbelt sie an der Kehle. Der erste der diese Mutterspiele ertragen musste war Aik. Ihm war gar nicht geheuer, denn er wußte ja nicht ob das wirklich Spielen ist, bisher hatte er ja immer nur eins auf die Rübe bekommen, wenn er sich unerlaubt der Milchbar näherte. Doch das haben bereits alle verstanden, wann Mama ihre Ruhe haben will. Jetzt müssen sie lernen, wann Mama spielen will. Ayala ließ dies schon gelassener über sich ergehen und Aarun schüttelte gleich in vollem Übermut Chillis Rute. Nach diesem Gartenabenteuer mussten wir unsere Hundekinder in den Büschen zusammenglauben, weil sie plötzlich völlig erschöpft in irgndwelchen Erdlöchern dahin schlummerten. So müde, dass wir sie schlafend ins Zimmer trugen und kein Äuglein sich öffnete.

 

Die 7. Woche

 

Und wieder ist ein turbulentes Wochenende vorrüber. Unsere Welpenbesucher üben sich jetzt darin, unseren Hunden im Krabbelgang durch mein Beetlabyrinth zu folgen, manche glauben die Hunde seien nicht mehr da, aber auf den Ruf "Mäuse, Mäuse, Mäuse!" kommen sie alle wieder aus meinen Hortensiensträuchern hervor. Die Entdeckungsreisen werden immer größer, weiter und abenteuerlicher und so entwickelt mancher Welpe bergziegenartige Klettermethoden, um an sein gewünschtes Ziel zu kommen.
Sehr delikat sind anscheinend Nacktschnecken - aber nur einmal - entweder kleben sie in Schleimresten an den Nasen oder am Hintern der Welpen. Auch durch hohes Gras wurschteln sich die Welpen in ganzen Invasionen, man sieht immer nur die Ährenspitzen wackeln und kann nur erahnen, welche Bande sich dort fortbewegt. Schön ist, dass sich dann alle wieder oben am Haus einfinden, denn man darf die nächste Mahlzeit ja nicht verpassen. Aarun knurrt seit ein paar Tagen auch die Waage nicht mehr an, dafür aber öfter seine Geschwister, die immer versuchen ihm die Trockenfleischstreifen abzujagen. Insgesamt gibt es jetzt mehr kleine Machtkämpfe, die zwar mit erheblicher Lautstärke ablaufen, aber keine ernsthaften Folgen haben, denn wenn die kleinen Beißer zu heftig werden, mischt sich Chilli ein und sorgt für Ordnung. Immer öfter sieht man sie jetzt mit den Welpen spielen oder in ruhiger Zweisamkeit mit einem kuscheln. Seit geklärt ist, wie sie sie sich vom Leibe hält, erklärt sie ihnen zunehmend eine neue sehr liebevolle Freundschaft. Der ein oder andere hört jetzt schon auf seinen Namen. Wenn wir sie rufen, brauchen die Zwerge einen kleinen Moment, um zu orten, wo das Geräusch herkommt und dann laufen sie freudig mit wedelndem Schwänzchen auf uns zu. Angekommen, stürzen sie sich in übermütige Beiß-und Zwickatacken, mit denen sie ihre freudige Zuneigung zeigen möchten und wir versuchen unsere Nasen, Haare und und Ohren vor größerem Schaden zu bewahren....

 

 

 

8.Woche

Wir befinden uns in der 8. Woche und haben viel Zeit im Garten verbracht. Meine Hortensien werden immer weniger, dafür sind aus den vielenTrampelpfaden kleine Autobahnen für Welpenfüße entstanden. Das Beet ist nach wie vor immer noch einer der liebsten Spielplätze, auch wenn kleine Gruppen sich jetzt immer öfter weiter weg vom Haus bewegen. Immer mit Blickkontakt zu den Kumpeln, denn wenn Gefahr droht, will man ja nicht alleine sein. Der Zaun wird fleißig nach Lücken abgesucht und ich folge den Ausflüglern in einigem Abstand, um gößere Suchaktionen zu vermeiden. Findet sich ein Loch im Zaun, wird auch gleich hindurchgeschlüpft. Auffallend ist, wie schnell der Ausgang vergessen wird, so finden sie nicht zurück und jammern auf der anderen Seite, weil sie nicht mehr rein kommen. Also sammeln wir sie wieder ein, sie wackeln freudig mit ihrer Abenteuerlaune zum Rest der Meute zurück, das Loch wird mit Steinen zugestopft, in der Hoffnung, dass sie so schnell kein neues mehr finden. Die Attraktion war gestern ein kleiner Langhaardackel in Omas Garten. Alle fanden wohl, dass das kein Hund sein kann und legten sich mit Alarmgebelle kräftig ins Zeug. Die Dackelin Leni fand die dicken Babies auch nicht wirklich lustig und blieb brav auf Abstand. In den letzten Tagen sind wir raus auf die große Wiese und die Welpen hatten einen riesen Spaß, sich durchs hohe Gras zu kämpfen.

Heute war Papa Hektor zu Besuch. Bea und Günther brachten leckere Brotzeit für Mensch und Hund mit. Wir redeteten über wichtige Hundlergeschichten und hatten im Welpenkino einiges zu lachen. Vielen Dank für euren Besuch und all die Geschenke, wir werden in Gedanken an euch davon zehren.
Ich wurde heute zum Gespenst für meine Welpen. Aufgrund der ausgiebigen Regenfälle ging ich mit Gummistiefeln und meinem riesigen Ausreitregenmantel in das Gehege, um es von Häufchen zu säubern und alle fielen in lautes Gebell. Sie konnten meine Stimme mit diesem riesigen Mantel nicht in Verbindung bringen und schlichen neugierig in sicherem Abstend um mich herum. Hatte für mich den Vorteil, dass ich ohne Welpenhilfe - sie meinen nämlich immer, mir mit Breittreten der Haufen die Arbeit zu erleichtern - alles zügig säubern konnte. Lange hielt die Tarnung allerdings nicht an, dann waren die kleinen Beißzangen von meiner Ungefährlichkeit überzeugt und baumelten an meinem Mantelsaum. Zur Zeit kämpfen wir gegen Durchfall nach der letzten Wurmkur, also werden wir den Impftermin morgen wohl verschieben und nur zur Blutabnahme und zum Chippen zum Tierarzt fahren. Am Sonntag ist Endabnahme des Wurfs von den Zuchtwartinnen und ich hoffe, dass bis dahin alle wieder fit sind. Die langen Regentage bieten sich ja an, sie einfach mit langen Gesundheitsschläfchen zu verbringen und neue Kraft für neue Abenteuer zu schöpfen...

 

 

Autofahrt, Tierarzt , Welpenabnahme und Schulkinder

Die letzten Tage waren sehr aufregend. Erst stand ein Tierarztbesuch an, um alle zu chippen und Blut abzunehmen. Da die Autobahn wieder mal gesperrt war, aufgrund eines Unfalls, fuhren wir eine ziemlich kurvige Strecke über Land und hatten uns mit vielen Tüchern und Zewa eingedeckt. Nach unserer Durchfallparty war ich ja auf alles gefasst, aber alle Überraschungen blieben aus und die Babies schliefen brav die ganze Fahrt. Beim Tierarzt wurde das Behandlungszimmer erst zum Spielzimmer, weil die Tierärztin noch einen Notfall hatte, gleich anschließend zum Schlafzimmer. Es hatte den Vorteil, dass die Piekserei fast gar nicht weh tat, denn alle waren total veschlafen, als es ihnen ans Fell ging. Gleich drei Tage darauf fand dann die Wurfabnahme statt. Es gab keine großen Bemäkelungen und ein langer kalter Tag nahm müde sein Ende. Die Impfung hatten wir ja verschoben, also tauchte am Dienstag gleich noch Frau Dr. Renner auf, brachte einen fremden Viszlar mit 12 Wochen mit und der war natürlich wieder die Attraktion. Der sah ja nicht aus wie ein Hovi!!!...Donnerstags fiel dann Heike mit 18 Schülern und ein paar Lehrern ein, Bernd, Mama Anouk und Tante Franzi machten die Runde komplett und alle Schüler packten erst mal ihr entzücktes Kuschelfieber aus. Die Kinder hatten Leckerli für die Welpen gebacken, kleine Knabberketten gebastelt und ich erhielt von jedem eine lange Sonnenblume. Vielen Vielen Dank Kinder, ich habe mich riesig gefreut. Ein vorbereiteter Fragebogen brachte dann alle Schülerköpfe zum Rauchen, aber mit ein wenig Hilfe haben sie es alle geschafft. Nach Würsteln, Botzeit und Kuchen eilten dann alle wieder zum Zug nach München und wir beendeten diesen Trubel erst mal mit einem Glas Prosecco.
So geht eine aufregende Woche zu Ende und es heißt Abschied nehmen, denn sieben Welpen werden unser Zuhause verlassen und zu ihren neuen Besitzern ziehen. Ein Glück bleiben uns noch vier Buben, sonst wäre die Leere wohl nicht auszuhalten. Auf jeden Fall wünschen wir allen Poloniusburgabgängern ein wunderschönes langes und gesundes Hundeleben. Haltet eure neuen Leute genauso auf Trab wie mich, dann wird niemandem langweilig und es gibt immer viel zu lachen.

 

 

Sieben auf einen Streich

 

Es wird leer in unserem Haus, am Wochenende haben uns sieben Welpen verlassen. Wir waren sehr glücklich, als die Rückmeldungen von den neuen Besitzern kamen, dass alle gut angekommen waren. Die neue Umgebung wurde genau inspiziert, Lieblingsplätze in der Küche und im Wohnzimmer sowie im Garten eingenommen und der Hunger meldet sich auch regelmäßig. Die Nächte verliefen zum Großteil bis auf eine Pipirunde auch recht friedlich und einige schlafen sogar schon bis morgens durch. Die Geschäftchen werden brav im Garten verrichtet und mir scheint alle sind glücklich mit ihren neuen Vierbeinern. Da kann ich auch mal wieder enspannt schlafen und kann es kaum glauben, dass vier zurückbleibende Welpen jetzt einfach easy zu versorgen sind.
Wir machen viele kleine Ausflüge und haben einen rießen Spaß.
Die Welpengitter im Wohnzimmer sind verschwunden und meine vier Buben suchen sich Plätze unter meinem Eßtisch , in der Küche unter dem vielfrequentierten Mülleimer und lassen sich durch nichts in ihrer Ruhe stören.

Jetzt möchte ich mich herzlich bedanken bei Bea und Hektor, die dieses Trubelwochenende mit Rat und Tat und einem Gutschein für eine tolle Fellbürste für alle neuen Welpenbesitzer sehr bereichert haben. Natürlich auch bei allen Welpenbesitzern für die vielen Blumen, Brotzeitmitgebringe für die Hunde und die Wellness in Dosen, die ich sicherlich gut brauchen kann. Es war toll mit euch allen und ich wünsche meinen Welpen ein langes glückliches und gesundes Hundeleben und mit ihren neuen Herrchen und Frauchen eine langandauerne tiefe Freundschaft. Werdet diesen kleinen Seelen mit ganzem Herzen gerecht und ihr habt die dicksten Freunde fürs Leben!

Ein großer Dank geht auch an Heike und Bernd, ohne die diese Homepage nie entstanden wäre und ohne die ich wahrscheinlich nie in den Genuß einer elfköpfigen Bande gekommen wäre. Heike hat so gute Hochzeits- und Hebammenleistungen gebracht, dass der Kindersegen gar nicht abreißen wollte. Vielen Dank auch für die geliehene große Ausrüstung vom Zaun, der Wippe und dem Wackelbrett und für eure vielen Ratschläge... ihr seit halt doch durch und durch Hundler.
Auch vielen Dank an alle, die uns Glückwünsche schickten, uns mit ihrer Anwesenheit beglückten und die fleißigen Leser unserer Homepage. Für uns geht - ein Glück schleichend - eine sehr aufregende und ereignisreiche Zeit zu Ende und wir denken schon über das nächste Mal nach...

Ab heute sind es nur noch drei...

Lieber Ari, du hast uns heute verlassen und wir wünschen dir ein langes und gesundes glülckliches Hundeleben. Die Welpenschule in Tenneck wartet bereits auf dich und deine neue Familienmitglieder scheuten auch keinen Anruf aus den Unruhen von London, um nach deiner Ankunft im neuen Zuhause zu fragen. Wir werden dich kleinen Sonnenschein sehr vermissen und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Die letzte Woche war sehr ausflugsreich. Ein Besuch im Reitstall, eine kleine Wanderung in Richtung Wasserfall, ein Rundweg am Bärnsee und unser Kindergartenweg, alles kleine Ausflüge, verbunden mit einer kurzen Autofahrt und vielen neuen Eindrücken. Die Jungs machen prima mit, auch wenn Einsteigen ins Auto doof ist und Abtrockenen nach dem Ausflug noch scheußlicher. Aber bald merken sie, dass die Trockenreibung auch etwas genüssliches hat und ihr anfänglicher Protest gegen das Gespenst Handtuch geht in ein wohlfühlendes Grummeln über. Mit jedem Mal wird die Routine größer und der Überraschungseffekt kleiner, allerdings die Welpen auch schlauer, so versuchen sie auch gezielter um das Einsteigen herumzukommen. Also ist wieder mal meine Überredungskunst gefragt, mit kleinen Umwegen, habe ich dann schließlich den letzten auch noch in der Autokiste. Das Fahren selbst ist sehr unproblematisch, schon nach kurzer Zeit haben sich alle im Bus ein Plätzchen gesucht und schlafen tief und fest.
Wenn wir dann nach Hause kommen, ist eine längere Ruhepause angesagt und ich kann ein paar Arbeiten erledigen, ohne mir Sorgen um irgendwelche Schnapsideen meiner Buben machen zu müssen. Neulich reihten sie sich wie die Steckrüben hinter der Couch ein, Umdrehen ging nicht, weil zu eng, also mussten wir sie befreien und sie waren heilfroh, nicht für immer dort aneinandergereiht den Rest ihres Lebens verbringen zu müssen. Auch meinen Teppich lieben sie,der hat eine besondere Saugfähigkeit, doch der ist jetzt abgesperrt und noch akzeptieren sie den Korb, der den Weg ins Teppichland versperrt. Mal schauen wie lange noch, denn Aarun beginnt schon zu klettern. Wir haben jetzt keine fahrenden Bobbycars im Wohnzimmer, wie früher, sondern wilde Joghurtbecherverfolgungsjagden, Ziehspielereien und Purzelbaumspiele, da die Bremsen noch nicht so wirklich zuverlässig funktionieren und es doch zu auflaufenden Karambolagen kommt. Verletzungen gab es bis jetzt keine, auch wenn sich das Tempo in den letzten zwei Wochen deutlich erhöht hat.
Aik war auch schon zu Besuch, musste sich seinen alten Platz im Rudel vor allem bei Adi erst erarbeiten und dann haben wir ein bisschen Welpenschule gemacht. Julius fuhr vor den sitzenden Hunden mit dem Fahrad hin und her und anschließend durften alle das Gefährt mal aus der Nähe betrachten. So führen unsere Buben ein sehr ereignisreiches Leben inmitten unserer Familie, werden fleißig auf ihre Umwelt geprägt und dürfen jeden Tag neue Abenteuer erleben. Falls der Regen hier mal wieder aufhört, gibt es auch wieder Schönwetterbilder....

Abasi unser Stern

Jetzt sind es nur noch zwei, die uns hier in Aschau bleiben, denn Abasi hat nun endlich den Weg nach Frankfurt zu Sascha und Alina gefunden. Damit bleibt er in der Familie und wird uns hoffentlich viele Besuche abstatten. Am Sonntag machten sich die drei auf den Weg, verbrachten eine kurze Nacht ohne Probleme und sind jetzt schon fleißig am Üben. Sitz, Platz und Hier funktionieren schon ganz gut und Schau wird auch immer besser und länger. Auch wurde schon Bekanntschaft mit Cooki, einer Labradorhündin gemacht, der erst einmal das Stöckchen geklaut wurde. Der Hundeplatz in Sossenheim wartet noch auf ein paar mehr Welpen für die Welpenstunde, so steht der Karriere unseres kleinen Abasi nichts mehr im Wege.
Aarun und Adi genießen jetzt die Alleinherrschaft über ihre Mutter und unsere Kuscheleinheiten und ich gewöhne mich immer mehr an diese kleinen freundlichen Gesellen. Aber es hilft nichts, wir werden hoffentlich weiterhin so nette Welpenbesitzer finden wie bisher und die beiden Buben dürfen dann auch die große Welt außerhalb von Aschau erkunden.
Wir üben auch schon fleißig, Laufen an der Leine, lernen Kommandos wie Sitz, Platz und Hier, Schau und Such und hoffen, dass die Buben mit guten Grundlagen an ihre zukünftigen Besitzer gehen.
Ein Glück habe ich männliche Verstärkung bei unseren Leinenübungen, der Schnursalat ist ja schon vorprogrammiert, wenn ich mit den Zwergen alleine bin. Wir machen weiterhin kleine Ausflüge, soweit die kleinen dicken Pfoten ihre Bären tragen und sammeln Erfahrungen mit Menschen, Hunden und fremden Regionen. Morgen geht es nach Rosenheim in die Spielzeugabteilung und die erste Aufzugfahrt steht den Jungs bevor. An Kühen und Pferden kommen wir schon ohne Gebelle und größere Verzögerungen vorbei und auch die Bachüberquerung wird schon mit einem spaßigen Geplantsche freiwillig verlängert.
Der absolute Horror war am Sonntag ein Zeckennest, lauter winzige, kleine, schneeweiße Zecken, die sich besonders auf Abasi stürzten und wir waren mit Lupe und Pinzette einige Zeit beschäftigt, bis wir diese Invasion beseitigt hatten. Ich kann nur hoffen, das wir so ein Erlebnis nicht noch einmal haben.....

 

 

 

Stadtausflug, Welpenschule und Besuch bei Hektor

Die letze Woche war wieder sehr ereignisreich. Adi und Aarun fuhren mit nach Rosenheim. Ein Besuch im Karstadt, im Müllermarkt und im Sportgeschäft standen auf der Liste und wurden von unseren Buben mit großer Gelassenheit und Ruhe absolviert. Wir sind Aufzug gefahren, haben viele Menschen getroffen, die unsere Bären vernaschen wollten und ebenso fahrende Autos, Laster, Straßenmusikanten, komische Sportgeräte und Sonstiges kennengelernt. Die Jungs benahmen sich vorbildlich und ich brauchte meine Ausrüstung für kleine zufällige Pipis im Kaufhaus nicht einmal anrühren, da die zwei Jungs auf Kommando Pipi machen und ihre Bedürfnisse im Park erledigten. Ein kleines Schläfchen unter den Verkaufsregalen, während wir Videos aussuchten, verhalf zu neuer Kraft und so konnten wir fast drei Stunden in der Stadt verweilen.

 

Am Freitag kamen dann die Geschwister Anouk, Aik und Max (Abi) zu Besuch und wir hatten die Ehre, Frau Katharina Schlegl-Kofler empfangen zu dürfen, die mit uns eine ausführliche, sehr strukturierte und lehrreiche Welpenstunde veranstaltete. Hunden und Besitzern rauchten danach die Köpfe von den vielen Informationen und jeder ging mit neuer Motivation, vielen Gedanken und neuen Ideen nach Hause. Einige meiner Welpenbesitzer arbeiten mit dem 8-Wochenplan aus dem Buch "Welpenschule" von Frau Schlegl-Kofler und möchten diesen Ratgeber nicht mehr missen. Vielen, vielen Dank für diesen netten und sehr informativen Nachmittag an Frau Schlegl-Kofler und ich möchte ihre Bücher, verlegt im GU Verlag, jedem Hundebesitzer und Welpenkäufer nur wärmstens an Herz legen.

 

Am Samstag fuhren wir zu Bea und unserem Wurfvater Hektor und hatten einen herrlichen Tag an ihrem schönen Schwimmteich, der sogar von Adi und Aarun fleißig inspiziert wurde. Chilli schwamm mit Hektor um die Wette nach Spielzeug und war mit ihrem Ehemann offensichtlich sehr glücklich, rannte wie ein Ziegenbock um den Teich und in den Teich und gab ihrer Glückseligkeit deutlichen Ausdruck. Liebe Bea es war einfach schön!!!

Nun wird uns Aarun auch verlassen, am Samstag wird er sein neues Zuhause in Wellheim beziehen und bis dahin werden seine neuen, schon ganz aufgeregten Herren viel zu organisieren haben. Wir wünschen euch allen einen guten Start, viel Erfolg in der Welpenschule, Gesundheit und eine dicke Freundschaft und hoffen natürlich auf regelmäßiges Wiedersehen.

Adi unser Herzebub verlässt uns noch nicht, so wird es doch nicht ganz still im Haus....

 

 

 

Aarun gut gelandet

Wir haben Anfang September und auch Aarun hat letzte Woche unser Haus verlassen. Er hat bereits einen Nachbarshund namens Nibbler zum besten Freund und hält seine neue Familie stets auf Trab. Die Welpenschule besuchte er auch schon, Dumins haben Nachbarn kennen gelernt, die sie bisher noch gar nicht kannten, natürlich auch Hundebesitzer. So tritt das kleine Hundeleben einen kontaktfreudigen und ereignisreichen neuen Lebensabschnitt an, begleitet von alter Rockmusik, denn die Dumins sind begeisterte Musiker und im Haus hallt regelmäßig die E-Gitarre und ein heftiger Drummer Sound. Bisher sind alle glücklich, haben viel Freude, der Hund mit Schuhe klauen, Klorollen zerbeißen und allerlei Rumtoberei und die Menschen sind wieder einmal gebannt und fasziniert, wie so ein kleiner Wollknäuel eine ganze Familie mit all seinem Welpencharme im Griff hat. Bernhardt´s Kommentar: "We are happier than ever!"

Adi führt ein Prinzenleben bei Chilli, lässt sich täglich den Bauch massieren, zarte und weniger zarte Spielattacken über sich ergehen und damit Langeweile für ihn ein Fremdwort bleibt, haben wir erst mal seinen Bruder Max in Schnaitsee besucht. In irdischer Idylle, zwischen Wald und Maisfeld haben wir ihn dann auch gefunden. Nach heftiger Begrüßung und kleinen Eifersüchteleien kugelten die beiden durch das frisch geodelte Wiesengras, worauf wir beschlossen, zwecks Duftaufbesserung unserer Hunde, noch einen Teich aufzusuchen. So richtig baden ging dann aber nur Chilli, die anderen zwei hüpten begeistert im Schilf umher und wurden von Chilli mit regelmäßige Schüttelduschen beglückt. Der Nachmittag verging wie im Fluge und wir danken für die liebe gastfreundliche Versorgung durch Irmi.
Der nächste Tag war Herrentag, Dirk und Julius fuhren viele Rennen auf der Cart-Bahn. Adi nahm diese heulenden Flitzer wieder einmal sehr gelassen hin, machte ein Schläfchen auf der Besucherterrasse und ließ sich von vielen lieben Menschen durchknuddeln.
Am Freitag trafen sich dann Brigitte mit Aik, Irmi mit Max und Dirk mit Adi mal wieder zur Welpenschule bei Frau Kofler. Alle wurden gelobt, hatten ihre Hausaufgaben wohl ordentlich erledigt und die Hunde durften anschließend alle zusammen toben. Samstag stand dann die "Horse , Art and Garden" auf Gut Ising an. Irmi und Roland Liegl stellten für ihr Bäder und Kücheneinrichtungsunternehmen aus und alle drei schwarzen Buben fanden sich zur Werbeaktion ein. Das Gelände wimmelte von Hunden, Pferden und Menschen und unsere Raben haben diese Situation mit freundlicher Gelassenheit gemeistert. Chilli durfte sich in einem Agility Parcour mit Julius versuchen und ganz nebenbei sind alle Zwerge noch durch schöne Tunnelschläuche gerannt. Als wir gingen, fragte mich ein anderer Besucher, wie viele Frauchen denn mein Hund hätte, er hätte jetzt diesen kleinen Wollknäuel schon mit drei verschiedenen Frauen gesehen...naja, ich klärte ihn über unser Geschwistertreff auf und er war sichtlich beruhigt.
Abends trafen dann Alina mit Abasi und Alissa aus Frankfurt ein und nach einigem Gerumpel und Eifersuchtsattacken haben sich die zwei großen und die zwei kleinen wieder gut verstanden. Sonntag fuhren dann Zwerge und Frauen nach Hohenpeißenberg zur CAC- Hovi-Ausstellung. Anouk, Franzi, Cento, Aik und noch viele andere Hundeverwandtschaft trafen dort zusammen und die schönsten und besten Hunde wurden ausgewählt. Weiteres wird unter Aktuelles noch aufgeführt.
Nun beginnt die letzte Ferienwoche hier in Bayern und wir werden weiterhin viel auf Achse sein. Denn der Ernst des Lebens kommt von ganz alleine....

Adi geht....

Unser großer Knutschbär hat nun auch seine Leute gefunden und wird unser Haus in den nächsten Tagen verlassen. Wir werden ihn mit einem tränenden Auge, aber auch mit ganzem Herzen ziehen lassen und diese wunderschöne Zeit mit ihm tief in unseren Gedanken verankern. Er war mein Herzebub, mein Morgenkuschler, mein ständig hungriger Staubsauger, er machte vor Himbeeren, Heidelbeeren und Co keinen Halt und seine Mutter stand immer fassungslos neben ihm , denn solche fleischlosen Speisen erzeugen bei ihr Ekel und Verzweiflung. Er war unsere liebenswerte Beißzange und seine Löcher werden mir noch einige Zeit in Wadeln und Fingern erhalten bleiben, wie werde ich vermissen, dass er mir beim Laufen mal schnell seine Beißerchen eingehängt hat. Er trotzte keiner Herausforderung, ging mit Gelassenheit und stolzem Gemüt durch seine Welpenzeit, spielte seine Mutter nieder und ließ alle Rohheiten seiner Beschützerin über sich ergehen. Trotzdem war er ein eigenständiger Tümmler, besonders die Speise hielt ihn davon ab, seiner vorwitzigen Mum zu folgen. Kinderzimmer und deren schlafende Bewohner wurden wild erobert, Socken mit stolzen Bocksprüngen entführt und überfüllte Mülleimer der Kinder mal schnell ausgeleert. Ich wünsche ihm, dass er seinen neuen Leuten genauso tief ins Herz blicken wird, dass sein gemütlicher Charme in den richtigen Momenten zu übermütigen Treiben aufruft und er seine Leute mit all seiner gewaltigen Sanftmütigkeit überwältigt. Eine tiefe Freundschaft zu seinen Menschen soll ihn durchs Leben tragen, Freude, Glück und lange Gesundheit wünschen wir ihm und hoffen, ihn nicht aus den Augen zu verlieren.
Adi zieht zu Katzen und einer 12jährigen Labradormischlingshündin nach Aying. Für neue Abenteuer ist gesorgt und sein neues Frauchen wird mit ihm auf den Hundeplatz nach Thann in Holzkirchen gehen, um seine Karriere in der Benimmschule zu starten. Ich wünsche ihm viel Freude an der Arbeit, viele liebe, gutschmeckende Belohnungen, eine Fülle von Lob und hoffe, dass er ein stolzer und selbstbewußter schwarzer Hundemann werden wird....

Hiermit endet unser Welpentagebuch und die weitere Entwicklung sowie Portraits von all unseren Welpen werden in Kürze auf der Homepage erscheinen. Wir danken all unseren fleißigen und treuen Lesern und wer noch nicht genug von Welpengeschichten hat kann auf der Seite des Bairischen Blues " www. Hovawarte vom Bairischen Blues.de" weiterlesen, denn Tante Franzi ist von Fetzer gedeckt worden und im November gibt es wieder neue Welpen in Chillis Zuchtstätte. Das Abenteuer nimmt seinen Lauf....

Adi ist wieder da!!!

Unser lieber Adi hat leider nur einen kleinen Ausflug nach Aying gemacht. Sonntag erreichte mich die traurige Mail, dass er wieder zurückkommt, da bei seinen neuen Leuten ein Familienzwischenfall für turbulente Stunden sorgte. Nach vielem Hin und Her haben sich Andreas und Angelika entschieden, dass sie unter den so plötzlich gegebenen Umständen, die in Zukunft doch große zeitliche und auch finanzielle Forderungen stellen, unserem Adi nicht mehr gerecht werden können. Der Abschied war nicht leicht und wir hoffen für die zwei einen guten Verlauf dieser misslichen Lage. Manchmal entscheidet das Schicksal doch anders als man denkt. Adi ist nun wieder auf der Suche nach einer Familie, in der er dann auch wirklich bleiben kann. Er ist mit guten Erfahrungen nach den vier Tagen zurückgekehrt und wir haben von seinen Leuten großen Dank für sein gelungenes Wesen geerntet. Vielen Dank, ich hoffe Adi wird seinen Charme so weitertragen und auch andere Menschen damit einfangen, die ihm ein schönes Hundeleben gewähren.

...und schon wieder weg!

Unser Adi ist jetzt auch wieder ausgezogen. Er hat sich bei den Mulkes in einer Gärtnerei Wiesbaden eingenistet, erfreut sich eines anderen schwarzen Hovirüden namens Elco vom Kalsinus als Kumpel und bewacht mit diesem jede Menge frische Kräuter in Töpfen. Seinen Werdegang wird der Hundeplatz in Flörsheim und auch der Schäferhundeverein in Hochheim begleiten und wir sind auf die Entwicklung unseres charmanten Knutschbären sehr gespannt. Für mich ist er viel zu weit weg, dafür rückt er nahe zu seinem Bruder Abasi, der ja in Frankfurt lebt und wir hoffen, dass die zwei Brüder so das ein oder andere Stündchen miteinander verbringen können. Tschau, kleiner Bär du fehlst hier an allen Ecken und Enden.....viel Glück, ein gesundes langes Hundeleben und viele nette Menschen, die dich begleiten.

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